HC-5000: Weltpremiere auf der IFA

Cine4Home war beim Aufbau vor Ort

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Kaum ein anderer Projektor wird so sehnsüchtig erwartet, wie das neue Referenzmodell aus dem Hause Mitsubishi: Der HC5000. Mit anorganischen C2Fine-LCD-Panels, 19dB Lüfterlautstärke, HQV-Scaler und nicht zuletzt voller HD Auflösung (1920x1080) bietet der Projektor das Potenzial, Perfektion zu einem fairen Preis zu bieten.

Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin 2006 wird der Projektor heute erstmals der Öffentlichkeit live und in Farbe demonstriert. Natürlich waren wir genauso gespannt wie unserer Leser und haben es uns nicht nehmen lassen, schon beim Aufbau einen ersten Eindruck von dem "Super-Beamer" zu gewinnen.


Eine logistische Meisterleistung:
Hunderte von Ständen entstehen in nur wenigen Tagen harter Arbeit


Fast schon fertig bei unserer Ankunft war das Kinogebäude von Mitsubishi. Überlebensgroß lädt Superman zum beeindruckenden Filmerlebnis ein.


Das Mitsubishi Kinogebäude

Vor dem Eingangsbereich kann man sich bereits einen technischen Überblick über den Projektor machen. Ganz nach Cine4Home-Geschmack werden die "Innereien" in einer Glasvitrine ausgestellt.


Traum vieler Heimkinofans?
Der HC5000


Auf der Hauptplatine kann man die begehrten Wunderchips, allen voran den HQV Reon Chip, bewundern.


Die komplette Signalelektronik mit dem neuen HQG-Reon Scaler / De-Interlacer


Viele Gerüchte gibt es derzeit um das Herz des Projektors, die FullHD-Panels aus dem Hause Epson. Wir können bestätigen, es gibt sie tatsächlich! Mitsamt D6-Signalsteuerung im Flachbandkabel kann man ein Muster genau unter die Lupe nehmen.

Ebenso interessant ist der komplett neu konstruierte Lichtweg des Projektors, der neben motorisiertem Fokus, Zoom und LensShift auch eine spezielle Staubversiegelung aufweist.


Die Optical-Engine des HC5000

Optisch schlicht ist die Fernbedienung des Projektors ausgefallen. Sie wirkt funktionell, doch von ihren Bedien-Qualitäten konnten wir uns bei unserem kurzen Besuch noch kein detailliertes Bild machen.

 

In den Kinos vorgeführt werden neben dem HC5000 auch die aktuellen DLP-Modelle aus selbem Haus, HC1100 und HC3100, die wir bereits ausführlich getestet haben (Link).

Schon vor Vorführbeginn waren wir mehr als beeindruckt. Mitsubishi hat keine Mühen gescheut und einen perfekt schwarzen Kinoraum mit über 3m breiten CinemaScope Leinwand und Profi-Soundanlage aus dem Hause Dali eingerichtet.


Die Dali-Helicon Serie sorgt für das entsprechende Klangambiente


Nahezu unscheinbar hängt der kleine Beamer unter der schwarzen Decke. Nur mit Blitz gelang es uns, ihn zu "erspähen":


Ein FullHD Projektor wie der HC5000 zeigt seine wahren Qualitäten erst bei entsprechend hochwertiger Zuspielung. Auch hier wurden keinerlei Kompromisse eingegangen und man hat ein umfangreiches Filmrepertoire von Blu-ray und HD-DVD mitgebracht. Abgespielt werden die Medien auf einem Sharp Blu-ray Recorder, einem Toshiba HD-XA-1 und, sehr zu unserer Begeisterung, auch auf dem Gerät der Superlative, dem Toshiba RD-A1 mit einem Terrabyte Festplatte (leider vor der Öffentlichkeit versteckt).


Der RD-A1 bietet HD-DVD in 1080p


Dieses ganze Equipment verspricht beeindruckenden HD-Genuss. So war es dann auch, als die Lichter ausgingen und der Beamer-Spot an. .


Bei den Vorführungen fiel die hervorragende Bildschärfe des Projektors , die durch die HQV-Signalverarbeitung erzeugt wird, direkt ins Auge. Nur selten konnten wir bisher eine derartig hochwertige Umsetzung der HD-Medienauflösung auf der Leinwand bewundern.

Aufgrund der Bildgröße und der erforderlichen Lichtmenge für öffentliche Präsentationen wurde bei dem Projektor die interne Lichtblende komplett de-aktiviert, so dass der Projektor "nur" mit seinem nativen Kontrast projiziert. Und bei dieser "ehrlichen" Präsentation staunten wir nicht schlecht. Es hat den Anschein, dass die neue anorganische LCD-Generation eine deutlich verbesserte Bildplastizität erreicht, als bisherige Varianten.

Selbst schwierige Szenen in Dämmerlicht reproduzierte der Projektor dreidimensional auf der Leinwand, so dass man mitten in das Geschehen eingebunden wird.

Bei der Filmauswahl gelang eine gesunde Mischung aus allen Bereichen: Action, Atmosphäre und Animationsfilme zeigen die vielseitigen Qualitäten auf. Beim Animationsgenre besonders gut beurteilen lässt sich die Farbintensität des HC5000. Auch hier gibt sich das Modell keine Blöße, die Farben wirken leuchtend und lebendig, nichts ist ausgewaschen oder blass.

Zudem verblüffte auch bei "Robots" eine unglaubliche Bildschärfe, die durch Fehlen jeglicher Artefakte noch weiter unterstrichen wird.


Für alle, die sich um typische LCD-Artefakte Sorgen machen: Wir haben genau hingesehen, aber bei der Projektion waren weder Vertical-Banding noch störende Farbwolken (Shading) im Bild auszumachen. Hier scheint der anorganische Aufbau sich tatsächlich bezahlt zu machen. Und auch die Pixelstruktur war überraschend unauffällig: Aus ca. 1,5 fachem Betrachtungsabstand zur 3,6m(!) Leinwand war keine Rasterung zu sehen.


Unsere erste Begegnung mit dem HC5000 können wir mit einem Wort zusammenfassen: Beindruckend! Die Präsentation auf der IFA macht Lust auf mehr und wir können es kaum erwarten, ein fertiges Seriengerät in unserem Testlabor für Sie "in die Mangel" zu nehmen. Ein so spannendes Heimkinojahr wie 2006 gab es schon lange nicht mehr.

Jedem, der mit dem Gedanken spielt, sich ein eigenes Bild von dem HC5000 zu machen, können wir einen Besuch auf der IFA nur wärmstens empfehlen. Dank der Mühe des japanischen und deutschen Mitsubishi Teams, werden optimale Vorführbedingungen geboten. Gratulation!

 

31. August, 2006, Cine4Home (Ekkehart Schmitt)


Abschließend der erste (vorläufige!) technische Überblick (Änderungen noch vorbehalten!!!):

Technologie: 3 x 0,74“ LCD (mit Micro-Lens-Technologie)

Auflösung/Pixelanzahl: 1.920 x 1.080 (gesamt: 2.073.600 Pixel)

Bildhelligkeit: 1.000 ANSI Lumen

Kontrast: 10.000:1 mit automatischer IRIS-Funktion

Vertikalfrequenz (V-Sync): 50–120 Hz

Horizontalfrequenz (H-Sync): 15–100 kHz

Projektionslampe: 160 W

Lampenlebensdauer: ca. 5.000 Stunden (Low Mode)

Objektiv: F/1,8-2,3, f = 24-38 mm

Projektionsverhältnis: 1,4-2,3:1

Fokus/Zoom: motorischer Fokus und Zoom (Zoom-Verhältnis: 1,6:1)

Bilddiagonale: 1,02–7,62 m

Lüftergeräusch: 19 dB (Low Mode)

PC-Kompatibilität: 640 x 480 bis 1.920 x 1.080 Pixel, Sync auf Grün möglich

Video-Kompatibilität: NTSC/NTSC 4.43, PAL (inkl. PAL-M, N), PAL-60, SECAM, Video Komp.: 480 i/p (525 i/p), 576 i/p (625 i/p), 720 p (750 p 50/60 Hz), 1.080 i (1.125 i 50/60 Hz), 1.080 p (1.125 p 50/60 Hz), SCART (RGB+1 V-Sync)

Funktionen/Besonderheiten: automatische IRIS-Funktion, motorisierte Lens-Shift Funktion (horizontal und vertikal), digitale Trapezkorrektur (horizontal und vertikal), 3D Y/C digital Comb Filter, 3D Noise Reduction, 3D Color Uniformity Correction, AV Memory-Funktion, 10-Bit-Signalverarbeitung, einstellbare Gammafunktion, selektierbare Bildformate (WXGA, 720 p, XGA, Cinemascope), 10-sprachiges OSD, PIN-Code-Schutz (Menüeinstellungen), Seitenzugriff auf Lampe, Sicherheitsverankerung

Eingänge: PC (RGB): 1 x Mini-D-Sub 15-polig, 1 x DVI-D (mit HDCP)

Video: 1 x HDMI, 1 x RCA, 1 x S-Video, 1 x RCA (Y, PB, PR)

Ausgänge: 12 V Trigger Out, 1 x Stereo-Mini-Klinke (ø 3,5 mm)

Kommunikationsschnittstellen: RS-232C (8-polig), 1 x D-Sub 9-polig

Fernbedienung: Komplettbedienung des Projektors, hintergrundbeleuchtet, direkte Funktion mit AV Memory

Maße (B x H x T): 334 x 125 x 352 mm (exkl. Standfüße)

Gewicht: 5,9 kg

Leistungsaufnahme: 250 W

Spannung: AC 100–240 V, 50/60 Hz

Mitgeliefertes Zubehör: Kabelsatz, Fernbedienung (inkl. Batterie), Sicherheitshinweise (inkl. Kurzbedienungsanleitung), mehrsprachige Bedienungsanleitung (auf CD-ROM)

 

 

 


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