| Großes Cine4Home Tuning Special: LCD-Projektor HC5000 "Ultra Edition" |
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Doppelt hält besser:
Durch Glasfilter und Streulichtblende Kontraststeigerung auf fast 300% |
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Viele HC-5000 Besitzer oder Interessenten bemängeln aber die deutlich sichtbar arbeitende automatische Blende und den relativ hellen Schwarzwert. Gerade im Vergleich mit den SXRD Projektoren fällt dies besonders stark auf. Damit hat man die Wahl zwischen einem hohen Kontrast (bei korrekter Farbeinstellung) von ca. 3000:1 mit automtischer Blende oder nur ca. 720:1 ohne die Blendenautomatik. Da die Blendenautomatik im deaktivierten Zustand die Blende offen hält, steht zwar eine große Helligkeit zur Verfügung, der Schwarzwert ist aber dementsprechend "bescheiden". Aus diesem Grund hat Cine4Home in Zusammenarbeit mit Karsten Becker (www.dvdplayer.de) ein neuartiges Tuning entwickelt, um eines der letzten aber entscheidenden Mankos des HC5000 zu beseitigen. In diesem ausführlichen Know-How Special schildern wir die Vorgehensweise, die Zusammenhänge und die erzielbaren Ergebnisse mittels zweier relativ "einfacher" Hilfsmittel:
Ein erster Ansatz zur Verbesserung ist das Tuning mittels Farbfilter, um den Kontrast zu steigern. Dazu betrachten wir wie immer die Ausgangssituation, mit anderen Worten die Werkseinstellng des Beamers: Ab Werk bietet der HC-5000 eine nahezu perfekte Farbabstimmung in der Voreinstellung "Farbtemperatur Mittel", die kaum einer weiteren Kalibrierung bedarf.
Auch die Helligkeitsverteilung ist im Gammamodus "Kino" perfekt auf den Wert von 2,2 abgestimmt:
Allerdings lassen sich die Grundfarben Rot Grün und Blau im Hi Bright Modus nicht einstellen, wodurch dieser Modus "unkalibrierbar" erscheint. Nur im "User1"-Modus lassen sich Helligkeit und Kontrast für jede Grundfarbe einzeln justieren, der User1-Modus basiert aber auf der Farbtemperatur "Mittel", die nicht den maximalen Kontrast des Beamers ausreizt. Mit anderen Worten: Im User1-Modus kann man so den Kontrast nicht erhöhen!
Wir haben das Problem gelöst: Mittels eines Zugriffs über die Serviceschnittstelle des HC-5000 lassen sich die einzelnen Farbvoreinstellungen des User1-Farbtemperaturmodus manipulieren. Damit ist es nun auch möglich, im Farbmodus "User" die vollen Helligkeitsreserven zu nutzen und all die Einstellmöglichkeiten beizubehalten, die dem High-Bright Modus fehlen. Mit Hilfe eines Glasfarbfilters lassen sich nun die Grundfarben an den erforderlichen D65-Pegel anpassen, Grün und Blau werden optisch gefiltert. Da der Filter auch in dunklen Bereichen bzw. bei Schwarz im Lichtweg liegt, verbessert sich so auch der Schwarzwert.
Nach Auswahl des passenden Filters kann die Farbtemperatur des Projektors an den Filter angepasst werden. Das Ergebnis zeigt, wie erhofft, eine nahezu perfekte Farbtemperatur bei deutlich erhöhtem Kontrast von 1300:1 (ohne Blendenautomatik).
Damit sieht der HC-5000 bereits besser aus, der Schwarzwert ist dunkler und durch den erhöhten Kontrast wirkt das Bild tiefer. Das Ergebnis überzeugte uns aber noch nicht ganz....
Aus anderen LCD Projektoren, z.B. Sanyo Z5, Hitachi PJ-TX300, ist die kontraststeigernde Wirkung einer Irisblende in der Optik bekannt. Eine Irisblende in der Optik verringert nicht nur den Lichtstrom, vor allem wird in der Optik entstehendes Streulicht zurückgehalten. Die Kontraststeigerung ist also im Vergleich größer als die verlorene Lichtleistung.
Es galt also zu untersuchen, ob der Einbau einer Blende in die Optik des HC-5000 möglich ist und diese auch den gewünschten Effekt zeigen würde. Nach einer langen Versuchsreihe, jeder Versuch bedeutet die komplette Demontage und Monatge des Objektivs, war dann eine Lösung gefunden, die den gewünschten Effekt zeigte. Schwierig war es dabei, den richtigen Platz für die Blende zu finden. Nur wenige Millimeter weg vom "Sweet-Spot" ergeben sich zwangsläufig Abschattungen im Bild und die erhoffte Kontraststeigerung bleibt aus.
Nach Einbau der Blende in der Optik fiel uns auf, dass bei Nutzung der automatischen Blende diese wesentlich weniger auffällig wirkt. Dies bestätigten uns auch im Vergleich zwischen dem ungetuneten und getuneten HC-5000 mehrere Heimkinoenthusiasten, denen wir die Geräte bereits vorgeführt haben. Hier zeigt sich, dass vor allem das "unerwünschte" Streulicht im Lichtweg das durch die automatische Blende verursachte Lichtpumpen begünstigt. Gerade durch unsere nachgerüstete Optikblende wird aber störendes Streulicht stark reduziert.
Und noch einen Vorteil hat diese Streulichtreduzierung: Einhergehend mit dem erhöhten On / Off Kontrast wird der InBild-Kontrast des Projektors gerade in dunklen und mittelhellen Szenen erheblich gesteigert. Derartige Szenen erhalten nun eine Bildplastizität, wie man sie von bisherigen LCD-Projektorn noch nicht gesehen hat. Zu diesem Thema sei auch unser Special "ANSI Kontrast vs. ON / OFF, ein Experiment" erwähnt, das die Zusammenhänge zwischen Kontrastwerten und InBild-Kontrast anschaulich hinterfragt. Wie bei jedem nachträglichen Eingriff muss man sich Gedanken machen über mögliche "Nebenwirkung", sprich: Erhöht sich die Beanspruchung des Gerätes über das normale Maß hinaus? Schließlich möchte man an einem getuneten HC5000 genauso lang seine Freude haben, wie an einem ungetuneten. Auch mit diesem Thema haben wir uns gewissenhaft auseinandergesetzt: Durch den Einsatz einer Streulichtblende wird ein Teil des Projektionslichtes aus dem Lichtweg gefiltert. Da diese Lichtenergie nicht einfach spurlos vernichtet werden kann, wird sie an der schwarzen Oberfläche der Blende in Wärme umgesetzt. Aus diesem Grund haben wir während des Betriebs die Temperatur innerhalb der Optik gemessen (mittels eines elektronischen Temperaturfühlers). Unsere Ergebnisse waren dabei erfreulich: Der Temperaturanstieg im normalen Filmbetrieb betrug nur wenige Grad gegenüber einer Optik ohne Blende. Auch der Lampen-High-Modus war unproblematisch. Dieses Ergebnis hat uns wenig überrascht, schließlich werden schon statische Streulichtblenden in Optiken eingesetzt, seitdem es Digitalprojektoren gibt. Populäre Beispiele sind: NEC-HT1000/1100, Sharp XV-Z90/91/200/201/9000/10000/12000/21000, Sanyo PLV-Z2,Z3,Z4,Z5, Hitachi PJ-TX100,200,300, JVC-HD2k, HD1, etc. etc.. Wie man sieht, haben wir das Rad ehrlichweise nicht neu erfunden.
Erstmals führen wir im Rahmen eines Tunings zwei bildverbessernde Maßnahmen parallel durch: Wie bereits erwähnt ist es möglich, durch das bekannte Filtertuning per Glasfilter den nativen Kontrast bei korrekten Farben sichtbar zu verbessern. Mit dieser Maßnahme steigern wir Schwarzwert und Kontrast von 750:1 auf immerhin 1300:1. Dies verbessert bereits den störenden Grauschleier in dunkleren Szenen, für den die LCD-Projektion bisher bekannt war. Allerdings war uns dieser Fortschritt alleine noch nicht groß genug, mit harten Konkurrenten wie einem Sony VPL-VW50 kann der HC5000 in Sachen Kontrast so noch nicht mithalten. Dazu implementierten wir die Streulichtblende in der Optik zusätzlich und waren auf das Ergebnis auf der Leinwand mehr als gespannt, denn die visuellen Verbesserungen in Schwarzwert und InBild-Kontrast waren nicht vorauszuberechnen.
Linke Bildhälfte: HC5000 (Auto Iris Off),
Rechte Bildhälfte: HC5000 Ultra Edition (Auto Iris Off) (Der fließende Übergang in der Bildmitte resultiert aus der Doppelprojektion der zwei HC5000)
Obige "Split-Screen"-Projektion wiederholten wir diesmal mit unserem "HC5000 Ultra Edition" und dem Sony VW50 und wurden erneut überrascht: Tatsächlich gelingt es dem Mitsubishi LCD Beamer, in Sachen Kontrast mit dem Sony mitzuhalten. Letzterer punktet zwar mit noch besserem Feintung der adaptiven Blende, doch dem setzt der HC5000 seine faszinierende Bildschärfe entgegen, vor allem bei Ausnutzung der HQV-Signalverarbeitung. Die Messwerte relativieren die erste Überraschung: Mit 2200:1 nativ und 10500:1 mit Blende (bei korrekter Farbtemperatur) ähneln sich Pearl und HC5000 Ultra Edition nun auch auf dem Messpapier.
Der kritische Leser mag die Objektivität unserer oben geschilderten Euphorie nun hinterfragen, doch eine genauso begeisterte Reaktion erhielten wir bisher auch von jedem Dritten, den wir einen HC5000 Ultra geheim in dunklen Räumen hinter verschlossenen Türen gezeigt haben (darunter renommierte Fachhändler, langjährige Heimkinofreaks und sogar fast das ganze Mitsubishi-Deutschand Team für Projektoren, sowie den japanischen Entwicklern!!).
Sowohl Besitzer des herkömmlichen HC5000 als auch Neukäufer sind an dieser speziellen Variante interessiert, die derzeit den leistungsfähigsten LCD-Beamer am Markt darstellt. Grund genug, für engagierte Cine4Home Shopping-Mall den neuen HC5000 Ultra in ihr Programm aufzunehmen. Dadurch wird es für viele Interessenten nun einfacher, den HC5000 Ultra live und mit eigenen Augen im Vergleich zur herkömmlichen Version und im Vergleich zu Modellen anderer Marken zu begutachten.
Offizielle HC5000 Ultra
Hier noch einmal alle Kontaktadressen der Händler im Überblick (nach Postleitzahlen geordnet):
Nachträglich durchgeführt wird das Tuning durch:
Gruß,
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