Sanyo PLV-Z3 Test: Work in Progress 2
Weitere Infos zur adaptiven Iris-Blende
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Aufgrund der enormen Resonanz auf unserer Beobachtungen bzgl. der adaptiven Iris-Blende möchten wir noch vor unserem ausführlichen Komplett-Test die ersten Zwischenergebnisse zu ihrer Funktionsweise veröffentlichen:

Die adaptive Iris-Blende des Sanyo PLV-Z3 arbeitet ausschließlich im Dynamic-Modus. Dieser Modus ist ohne entsprechendes Tuning aufgrund seiner Farb- und Helligkeitsverteilung trotz seines hohen Kontrastes nicht zu empfehlen.

Wie angekündigt, haben wir die Funktionsweise der adaptiven Iris in Bezug auf den Nutzen im Filmbetrieb hin untersucht. Nach unseren Tests reagiert die Iris-Blende nur auf Signale, die flächenfüllend eine Helligkeit von mehr als 85IRE (Weiß) aufweisen. So eine Situation tritt in einem normalen Filmbetrieb so gut wie nie auf. Dementsprechend "untätig" war die Iris-Blende bei unseren Praxis-Filmtests, sie reagiert hier nicht. Dies ist auch gut so, denn die Mechanik wäre für einen plötzlichen Helligkeits-Wechsel im Bild nicht schnell genug, um vom Auge unbemerkt zu bleiben.

Der Nutzen der adaptiven Iris-Funktion liegt ausschließlich im Präsentationsbereich, bei dem eine möglichst lichtstarke Darstellung heller Flächen (z.B. Excel-Tabellen) aufgrund von Restlicht im Raum erwünscht ist.

Da bei unseren Tests mehrere Geräte diese Funktion nicht aufwiesen, ist zwar ein Defekt im Einzelfall auszuschließen, allerdings ist uns nach Rücksprache mit dem Hersteller versichert worden, dass kein offizielles Update stattgefunden hat. Daher werden aller Voraussicht nach nur vereinzelte Geräte betroffen sein.

Mangels Nutzen für den Filmbetrieb sehen wir keinerlei praktische Nachteile und ein Update stände in keinem Verhältnis zum Nutzen.


Daher unser Fazit: Unabhängig von der adaptiven Iris-Funktion ist die Heimkino-Performance aller PLV-Z3 gleich.


Sollten Sie weitere Fragen haben, berät Sie ihr kompetenter Fachhändler gerne...

 

 

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