| Heimkinomacher zu Besuch bei Dali in Dänemark |
Ausführlicher Bericht über die Lautsprecher-Edelschmiede |
![]() Hamburg – Hannover – Osnabrück – Aachen – Koblenz/Trier – Frankfurt - München |
Kürzlich erhielten wir von Werner Kempf, dem Geschäftsführer von Dali Deutschland, eine Einladung zu einer Besichtigung der Produktionsstätten des renommierten Lautsprecher-Herstellers Dali im hohen Norden von Dänemark. Die hervorragenden klanglichen Eigenschaften der verschiedenen Modelle dieses hochwertigen Lautsprecherstellers kannten wir bereits. Uns machte die Vorstellung, auch mal hinter die Kulissen zu schauen, neugierig. Somit sagten zwei Heimkinomacher (Olaf Froembgen Heimkinomacher Aachen und Jörg Michels Heimkinomacher Trier / Luxemburg) zu und freuten sich auf den Ausflug. Treffpunkt war der Flughafen Hamburg. Leider musste Jürgen Böttcher ( Boetty ) aus dringenden familiären Gründen kurzfristig absagen. Eine bunte Truppe von 13 gut gelaunten Fachhändlern aus ganz Deutschland machte sich nun mit den beiden Piloten unserer Kleinbusse, Kapitän Werner Kempf und Kapitän Lars Moller, im Tiefflug Richtung Norden. Auf halber Strecke blieb dann aber noch Zeit für eine kurze Zwischenlandung auf einem kleinen Rastplatz. Es folgte ein kleines Picknick mit bayrischem Bier und deftiger Nordkost. Frisch gestärkt ging es dann wieder weiter und wir erreichten dann gegen 19:30 unser Hotel in Rebild Bagger. Nach schnellem Duschen machten wir uns auf den Weg in die Räuberstube, einem sehr guten Restaurant, unweit unseres Hotels. Gutes Essen und gutes Bier sorgten zusammen mit einer jütländischen Musikvorführung für eine ausgelassene Stimmung. Das Ende lassen wir mal offen. Am nächsten Tag ging es dann endlich in die begehrten Hallen in Norager. Bereits am Hotel begrüßte uns Mona Nielsen (Sales & Marketing Manager) in Bestem deutsch und begleitete uns zum Werk.
Bei unserem Eintreffen in der Dali Alle 1 sahen wir bereits von Weitem die deutsche Fahne wehen. Eine nette Geste wie wir finden.
Hierbei vermittelte Lars Worre ein umfangreiches Wissen an technischen Details der gesamten Dali Entwicklung. Es wurde über das bisher Erreichte diskutiert und die Zukunftsausrichtung des Unternehmens. Man kann nur sagen, dass ein sehr offenes und freundliches Klima herrschte und viel Internes, sowie eine geballte Ladung an Kompetenz erläutert und vermittelt wurde.
Hier ein Blick in die Schreinerei mit, laut Auskunft der Geschäftsleitung, ausschließlich deutschem Maschinenpark.
Die Besonderheit im Aufbau der Serien Euphonia, Helikon und Ikon ist die Kombination von einer Gewebekalotte und einem Bändchenhochtöner, die gemeinsam für ein fein auflösendes und sehr ausgewogenes Klangbild im Hochtonbereich sorgen. Nun ein Blick in die Edelschmiede. Hier werden Helicon, Euphonia und Megaline gefertigt.
Das Referenzarchiv - Hier befindet sich von jedem Modell ein Referenzpaar um jederzeit einen Vergleich mit der jetzigen Serie starten zu können.
Das ganze erschien leichter als es in Wirklichkeit war und so wurde von 17 unerfahrenen Spielern der Rasen erst einmal umgepflügt, bevor ein Ball in weiter Ferne verschwand.
Man muss dazu sagen, dass wir zuerst einen Übungsplatz aufsuchten und man sah, dass wir nicht die ersten hier waren. Bei einem anschließenden kleinen Turnier wurde dann auch mal miteinander verglichen. Es hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Nun gab es auch noch ein Abendessen im Golfclub und der Abend ging an der Hotelbar bei einem kleinen Billardturnier dem Ende entgegen. Am nächsten Tag ging es dann endlich wieder ins Werk. Eigentlich konnte es bereits am Vorabend keiner mehr abwarten, seinen eigenen Lautsprecher selbst zu fertigen. Dazu in den folgenden Ausführungen jedoch mehr. Hier wurde uns heute am Sonntag extra die Produktion gezeigt. Zwei Damen fertigten dazu die Ikon 1 und erläuterten uns dabei alle einzelnen Schritte.
Hierzu muss man sagen, dass es bei Dali keine Fließbandarbeit gibt. Ein bis zwei Mitarbeiter fertigen die Lautsprecher an einem Arbeitsplatz und stehen dafür mit Ihrer Unterschrift auf dem Typenschild gerade. Das verbindet die Mitarbeiter mehr mit dem von ihnen gefertigten Produkt. Zu ihren Arbeitsschritten gehören Kontrolle der Gehäuse, Einsetzen der Frequenzweiche, Dämmen, Anschluss und Einbau der Lautsprecher, Probelauf am Messplatz und die anschließende sorgfältige und gewissenhafte Verpackung. Der nächste, welcher den Lautsprecher begutachtet, ist der Händler selbst. Somit ist bei einem eventuellen Fehler sofort der Verursacher auszumachen. DALI achtet sehr auf Sorgfältigkeit und Präzision in allen Handlungen. Kleinste Fehler berechtigen im Hause DALI sofort zum Umtausch. Man ist sich hier noch sehr viel Wert. Und dies ist auch gut so. Nun mussten wir selber unser Können unter Beweis stellen und fertigten eigenhändig eine Ikon 1. Alle haben es ohne Schwierigkeiten geschafft und unterschrieben stolz das Typenschild.
Ein weiteres Probehören verwöhnte unsere Ohren an diesem frühen Sonntagmorgen. Hierbei konnten wir auch einen ersten Eindruck von der Mentor 2 bekommen, die ab Oktober auf den Markt kommen soll. "Hervorragend" sagen wir alle einstimmig zu der Vorführung dieser neuen Serie. Die Mentor soll preislich zwischen der Ikon und der Helicon-Serie liegen und wird mit Sicherheit alle Tester zu Bestnoten inspirieren. Wir werden noch viel von dieser Echtholz-Serie hören und sehen sie jetzt schon als Geheimtipp an. Unter anderem wurde uns auch noch in einem Kino die Ikon als Surroundset präsentiert, welche uns auch schon im Vorfeld aus eigener Erfahrung begeisterten und vielen bereits durch spitzen Testergebnissen in den Fachzeitschriften bekannt sein dürfte.
Was uns aber regelrecht umgehauen hat ist das Inwall-Modell der Ikon-Serie in Verbindung mit dem neuen Ikon Subwoofer ( Modell DALI Ikon Sub ). Man sieht sie kaum, aber ist vom räumlichen detailreichen Klang geradezu gefesselt. Dies ist eine klanglich umwerfende Lösung für den dezenten Einbau in den Wohnbereich. Die Heimkinomacher als Spezialisten für Integration sehen dieses System als gelungene Lösung für besten Klang und unauffällige Montage. Wir werden diese Lösung in der Zukunft bestimmt noch oft in unseren Projekten einbinden.
Natürlich hörten wir uns auch noch himmlische Modelle wie die Helicon 800 oder die Euphonia MS5 an und wollten gar nicht mehr von den Hörplätzen weichen. Perfektion in Verarbeitung, Auswahl der Komponenten und traumhaften klanglichen Eigenschaften. Hier fühlt man sich einfach wohl.
Nun ging dieser Ausflug aber auch schon langsam dem Ende zu. Die Abfahrt drängte, denn wir mussten ja alle unsere Anschlussflüge und Züge erreichen. Somit verabschiedeten wir uns dann gegen Mittag bei Mona und Laars, nachdem wir ein Gruppenfoto geschossen hatten.
Aber was war denn das? Wir alle erhielten die von uns gebauten Lautsprecher noch als Erinnerung an dieses Wochenende geschenkt und sind nun stolzer Besitzer eines eigenhändig gefertigten Dali Lautsprechers. Vielleicht war es den Verantwortlichen aber zu riskant diese Modelle in den Verkauf zu geben. Eine vom Mitbewerber gefertigte und unterschriebene Ikon in der Ausstellung hätte vielleicht aufsehen erregt, aber Unsinn. Wir alle sind ein Teil in der Dalifamilie. Und so fühlten wir uns auch nach diesem erlebnisreichen Wochenende.
Wieder am Hamburger Flughafen angekommen beendeten wir den Ausflug noch mit einem gemeinsamen Kickerturnier bevor wir uns verabschiedeten um die Weiterreise anzutreten.
Zurückblickend haben wir uns Gedanken gemacht, was den stärksten Eindruck bei uns hinterlassen hat. War es die Größe des Unternehmens oder die unvergesslichen Hörproben, die Kompetenz oder die Gastfreundlichkeit? Wir denken mal von allem etwas. Aber am meisten ist es wohl die überall spürbare Suche nach Perfektion. Von der Entwicklung bis zur Fertigung. Hinter dem Namen Dali verbirgt sich keine Marketingblase mit überteuerter Ware sondern, wie würde es unser Heimkinomacher in Hannover und Stereo Referenzpartner Jörg Erwin ausdrücken: „Das ist alles amtliches Zeug“ Durchdacht, perfektioniert und alles andere als überteuert. Es ist, auch wenn man einmal hinter die Kulissen geschaut hat, alles mehr als sein Geld wert. Wir sagen recht herzlich „Danke schön“ an alle, welche uns dieses schöne Wochenende ermöglichten. Dali wird in Kürze von allen Heimkinomachern in Ihr Programm aufgenommen und kann bereits jetzt an den Standorten Aachen, Hannover, München, Osnabrück und Trier/Luxemburg erlebt werden. Besuchen Sie www.HEIMKINOMACHER.de und finden Sie ihren DALI Partner direkt in der Nähe.
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