Die Heimkinomesse der anderen Art:
Integration Total

Interessantes Konzept zeigt neue Möglichkeiten.

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Die digitale Großbildprojektion ist nun schon deutlich über 10 Jahre alt. Viel hat sich in dieser Zeit getan, nicht nur technisch. Waren vor ein paar Jahren Beamer noch ein Steckenpferd einiger weniger "Freaks", so haben fallende Preise und kompaktere Abmessungen das Interesse von immer Menschen am großen Bild in den eigenen vier Wänden geweckt.

Mit dem wachsenden Markt verlagern sich auch die Anforderungen an eine Projektion. Nicht jeder ist bereit, einen eigenen Raum für ein Heimkino einzurichten. Viele möchten auch beim Filmeschauen nicht auf die gemütliche Atmosphäre des Wohnzimmers verzichten. Da liegt es natürlich nahe, den Projektor im heimischen Wohnzimmer zu integrieren. Dies klingt oft leichter, als es in der Realität ist. Denn ein Wohnzimmerkino erfordert ein gehöriges Maß an Raumplanung. Dabei müssen genaue Abmessungen, Projektionswinkel, Positionierung des Projektors, Verkabelung, Montage der Leinwand etc., etc. beachtet werden. Und nicht zuletzt soll ein Projektor auch den Raumeindruck des Wohnzimmers nicht stören, gerade das weibliche Geschlecht legt großen Wert auf eine optisch elegante Integration. Und hier sind wir beim Stichwort: Die "Integration Total", ins Leben gerufen von Peter Hess (DISC GmbH) in Kooperation mit Möbelcity Wesner, leistete als Messe Ende Oktober Pionierarbeit, ansprechende Raumlösungen zum Thema Großbildprojektion für jedermann zum Anschauen, Anhören und Anfassen zu präsentieren.

Welcher Ort würde sich besser für eine solche Messe eignen, als ein renommiertes Möbelhaus mit hochwertiger Ausstattung? Aus diesem Grund lud Wesner am 21. und 22. Oktober jeden Interessenten ein, sich ein eigenes Bild von neuen Projektoren, Zubehör und der passenden Innenausstattung zu machen. Selbstverständlich waren wir für Sie ebenfalls vor Ort.


Ort der Messe: Möbelcity Wesner in Frankfurt / Höchst

Schon im Eingang wurde man mit einer ersten Lifestyle-Lösung konfrontiert. Der spitz zulaufende, hochglanzpolierte Fernsehschrank ist der ideale Schauplatz für einen modernen Flachbildschirm, imposanter geht es kaum.


Hier ist nicht nur das Programm schön...


Die eigentliche Messe fand auf der ersten Etage des Möbelhauses statt, wo auf beeindruckend viel Platz zahlreiche Individualschauplätze realisiert wurden. Die einzelnen Wohnzimmerstudios befanden sich räumlich voneinander getrennt hinter Vorhängen.


Ein kleiner Ausblick auf dei Wohnzimmerkinos

In den einzelnen Räumen präsentierten zahlreiche Hersteller, deren Vertreter persönlich vor Ort waren, diverse neue Highlights der Heimkinobranche.


Hinter den Kulissen: Im simulierten abgedunkleten Kino werden die
Projektoren individuell präsentiert

Das schöne an diesem Konzept ist die Tatscache, dass man nicht nur einen Eindruck von der Qualität der neuesten Modelle bekommt, sondern auch von ihrem Zusammenspiel mit einem individuellen Wohnraum. So gewinnt der Besucher viel mehr ein Gefühl dafür, was ein Heimkino wirklich ausmacht. Hierzu ein paar Beispiele der Messe:

Im Bild oben ist der optisch elegante Projection Design Model 2 in heller Wohnzimmerumgebung zu sehen. Der Projektor besticht durch seine kompakten Abmessungen, die ihn in jeden Raum unauffällig integrierbar machen. Zeitgleich erzeugt er mit die beste Bildqualität, die in dieser Preisklasse derzeit machbar ist.

Die Leinwand kann dabei unauffällig an der Decke montiert und auf Knopfdruck elektrisch vor der Schrankwand herunter gefahren werden. So stört das Heimkino tagsüber den Raumeidnruck nicht, steht aber am Abend leistungsfähig zur Verfügung.

Ebenfalls beeindruckend war die Präsentation eines besonders lichtstarken Projektors aus dem Hause Sanyo, der in Verbindung mit einer High-Gain Leinwand (Supernova) bewies, dass TV-Schauen per Projektor keinesfalls eine absolute Abdunklung des Raumes erfordert.

Im Bild oben wird verdeutlicht, wie ansprechend eine solche TV-Lösung ist, da kann kein Flachbildfernseher mithalten. Und der Clou: Solch eine Komplettlösung ist oft nicht teurer, als ein guter Markenplasma!

Zwei weitere "Lichtkanonen" (Mitsubishi / Sanyo) standen im Hauptraum zur Verfügung und konnten direkt nebeneinander verglichen werden.


Beeindruckende Bildtiefe auch ohne absolute Dunkelheit

Natürlich besteht Heimkino nicht nur aus Bild, sondern auch Ton. Und je besser der Ton, desto faszinierender das Gesamterlebnis. Auf der Messe gaben vor allem Lautsprecher aus den renommierten Häusern Monitor Audio und Dali Musik und Filmton zum besten. Vor allem das komplette Dali-System erweckte auf Anhieb die Aufmerksamkeit vieler Besucher.


Werner Kempf (Bild oben, dritter von links) erläuterte,
worauf es bei dem guten Ton ankommt


Überraschend waren auch die Beispielpräsentationen von Projektoren am Arbeitsplatz. Die Integration Total zeigte damit, dass Beamer nicht nur für das heimische Filmvergnügen geeignet sind, sondern auch professionell das Leben leichter machen können.


Der Beamer am Arbeitstisch: Präsentationen und Computerbilder
gewinnen an neuer Größe


Doch natürlich standen nicht nur die Raumlösungen im Vordergund, auch neue Technolgien wurden präsentiert. Derzeit in aller Munde ist "Full-HD" mit einer nativen Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten. Enstprechende Projektoren sind derzeit noch selten, dennoch waren gleich zwei dieser neuen Auflösungswunder auf der Integration Total vertreten.


Projection Design Model3

Im Bild oben ist der Projection Design Model3 zu sehen, der der erste FullHD DLP-Beamer auch für das Wohnzimmer am Markt ist. Mit bis zu 2000 Lumen Lichtleistung (bei korrekten Farben), Wechselobjektiven und verschiedenen Farben ist er ein ungemein flexibler Projektor, der an viele Individualbedürfnisse angepasst werden kann.


Und auch Mitsubishi war mit seinem derzeitigen Publikumsliebing, dem HC5000, vertreten. In Verbindung mit einem Toshiba HD-DVD Player zeigte man hier, wie das Bild der kommenden Jahre aussehen kann.


Damir Haupert (oben links) präsentierte den Mitsubishi HC5000
der eingfleischten Heimkinogemeinde


Zu einer kompletten Wohnraumintegration gehört nicht nur ein Projektor, tagsüber soll ein Fernseher das Angebot ergänzen. Und "flat is beautiful", gerade in ansprechend gestalteten Wohnzimmern. Daher wurden auch Flachfernseher wie LCD oder Plasma bei der Integration Total nicht vergessen.


Viel Glas und ein optisch eleganter Fernsehr werten das Wohngefühl auf


Wer nun denkt, dass all diese Lösungen ausschließlich für den großen Geldbeutel konzipiert sind, der irrt: Epson und Sanyo präsentierten günstige Einstiegsmodelle, die das Erlebnis Heimkino für weit unter €2000,- bereits möglich machen. Hier gab auch der Epson EMP-TW700 sein Debüt, zu dem in Kürze eine ausführlicher Test von Cine4Home erscheinen wird.


Der Epson EMP-TW700 ist ein reiner Wohnzimmerprojektor zu einem
überraschend günstigen Preis
.


Soviele Möglichkeiten ergeben ein unglaublich komplexes Feld, da kommt der Interessent nicht ohne fachgerechte Beratung aus. Neben den Herstellern stand hier der Veranstalter der Messe, Peter Hess von der DISC GmbH, den Besuchern mit seiner jahrelangen Erfahrung mit Rat und Tat zur Seite.


Peter Hess (Bilder oben/unten, rechts) erklärt die Details der
Heimkinointegration


Besonders wohnzimmertauglich ist die X-Screen,
die mit einem edlen schwarzen Rahmen wie ein Flachbildschirm an der Wand erscheint
(Bild oben links)


Unser kleiner Einblick zeigt: Das Konzept der Integration Total hat Hand und Fuß und zeigt die Großbildprojektion in einem vollkommen neuen Licht. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Beamer einem belächelten Freak-Kreis zugeschrieben wurden. Immer mehr verschmelzen Unterhaltungselektronik und Wohnhaus zu einem Ganzen, bei dem die technisch fachgerechte Integration weiter in den Vordergund rückt. Dabei ist es schön, dass sich die ersten Fachhändler auf dieses anspruchsvolle Gebiet spezialisieren und so für das notwendige Know-How, das zweifelsohne notwendig ist, schon jetzt sorgen. Und dies alles zu Preisen, die oft überraschend niedrig ausfallen.

 

Wir wollen Peter Hess und den Herstellern an dieser Stelle ausdrücklich zu dieser gelungenen Veranstaltung gratulieren, die neue Wege der Großbildprojektion ansprechend und ungemein angenehm präsentierte. Am kommenden Wochenende, dem 25. und 26. November 2006 findet eine kleine Nachmesse ebenfalls im Möbehaus Wesner in Frankfurt statt, bei dem noch weitere Higlights der Heimkinoszene zu bewundern sind. Mit dabei sind unter anderem der neue Projektorenhersteller Planar, sowie Optoma und Sharp. Als Anregung hier noch weitere Schnappschüsse von der Integration Total 2006:



Termin: 25.November 2006 / 10:00 bis 18:00 Uhr (Eintritt frei)
26.November 2006 / 13:00 bis 18:00 Uhr (nur mit VIP-Shopping-CARD)
www.integration-total.de

 


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